Musikszene Hannover
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17.12.17 -The Toasters - Mephisto-Faust

Die Toasters sind eine Legende. Seit nunmehr 36 Jahren im Geschäft, haben sie die Two Tone-Ära eine Weile fast im Alleingang am Leben erhalten. Darüber sind sie zu Recht Ikonen geworden. Doch der Reihe nach: 1981 von Exil-Engländer Rob 'Bucket' Hingley an der Lower East Side Manhattans gegründet, strahlt der Toasters-Sound aus World Beat, Soul, Rap, Rocksteady, Reggae und Ska mit Rock- und Punk-Einflüssen heller als der so ziemlich jeder anderen Ska-Band. Kein Wunder, sind die New Yorker doch durchwegs grandiose Musiker, die ihren Kunstwillen unter anderem mit tollen weiteren Bands wie etwa dem New York Ska Jazz Ensemble ausleben. Foto


22.12.17 - Mono & Nikitaman - 60er-Jahre Halle

Das neue Album ist fast fertig und Mono & Nikitaman kommen vor dem Release noch mal kurz raus aus dem Studio, um ein paar exklusive Konzerte zu spielen. Natürlich werden Mono und Nick neben bekannten Liedern auch schon ein paar Stücke vom neuen Album präsentieren. Einen kleinen Vorgeschmack bieten die bereits veröffentlichten Singles. Mit “Hitler muss immer wieder sterben” positionieren sie sich klar gegen den rechten Schwachsinn, der zur Zeit wieder populär ist und schlagen Alarm. Die zweite Vorabsingle “Kein Weed (ist auch keine Lösung)” lässt schon jetzt die Herzen sämtlicher Mono & Nikitaman-Fans der ersten Stunde höher schlagen: “Zu viel Realität ist auch nicht immer schön.” Die beiden sind der Bundesregierung in Sachen Legalisierung mal wieder einen Schritt voraus. Mono & Nikitaman feiern nicht sich selbst, sondern ihr Publikum, das macht sie so sympathisch und wird ihnen seit vielen Jahren Dauer-Tournee tausendfach vom ersten bis zum letzten Song gedankt. Die Texte des Duos sind wie Waffen gegen die Einfältigkeit, Dummheit und schlechte Laune unserer Zeit. Sie geben Hoffnung und liefern den Soundtrack zum Selbermachen sowie die Vision einer besseren Welt. Anfang 2004, als das Debüt “Das Spiel beginnt!” erschien, galten Mono & Nikitaman noch als Geheimtipp. Sowohl die Konzerte ls auch das Publikum unterschieden sich aber bereits von jeglichen Reggae-Klischees und hielten eher dem Vergleich mit der Punk-Szene stand: Ekstase, Schreien, Springen und eine große Party für ein gutes Gefühl! Mono & Nikitaman – das ist Dancehall-Anarcho-Reggae-Punk-Pop, laut, grell und selbstbewusst. Man darf gespannt sein, wenn sich die beiden nach mehr als 900 Shows und fünf Studio-Alben mit neuen Liedern im Gepäck wieder auf den Weg machen, um die Clubs zu zerlegen und “ein bisschen Sommer” in Deine Stadt zu bringen. Foto





14.02.18 - Che Sudaka - Mephisto-Faust

Drei Jahre sind ins Land gegangen seit der Veröffentlichung von “Hoy”, dem letzten Studioalbum von Che Sudaka, welches die Band als unumstrittene Referenz des Cumbia-Ska-Punk weltweit konsolidiert hat. Passend zu den Feierlichkeiten ihres 15. Band-Jubiläums geben die vier Brüder aus Argentinien und Kolumbien nun die Veröffentlichung ihres siebten offiziellen Studio-Albums im November 2017 bekannt. Der gewählte Album-Titel bringt die Geschichte Che Sudakas auf den Punkt: “Almas Rebeldes” bedeutet “Rebellische Seelen”. Dieser Titel ist, in den Worten der Band, ein “Gruß an all jene Seelen, die gegen das Gefühl der Ohnmacht rebellieren und versuchen, trotz der durchgedrehten Gesellschaft, in der wir heutzutage leben, weiterhin zu glauben und zu fühlen, dass wir alle letztendlich eins sind!” Gegründet im Jahr 2002 in der mediterranen Hafenstadt Barcelona, gilt Che Sudaka heute als Flaggschiff der Mestizo-Musik und als eine der besten Live-Bands weltweit. Ihre aussagestarken und sozialkritischen Texte, mit denen sie jedwede kulturellen, ideologischen und physischen Grenzen niederreißen und das menschliche Zusammenleben gegen politische und mediale Spaltung verteidigen, heben die Band von der Masse ab. Che Sudaka ist zum Aushängeschild einer Lebenseinstellung und kulturellen Gegenbewegung gewachsen, zum Bindeglied einer global vernetzten Familie. Foto Die einstmals illegalen Immigranten in den Straßen Barcelonas wurden auf Festivals in fünfundvierzig Ländern eingeladen und haben mittlerweile anderthalbtausend Konzerte gespielt! Ihre musikalischen Wurzeln finden die vier Südamerikaner neben ihrer eigenen Cultura Popular vor allem in legendären Bands wie The Clash, Mano Negra oder Los Fabulosos Cadillacs. Überbordende Energie ist auf der Bühne ihr Markenzeichen! Ihr neues Album “Almas Rebeldes” ist das Ergebnis ihrer Suche nach einem eigenen, authentischen und wiedererkennbaren Sound, einer Mischung aus lateinamerikanischer Folklore, jamaikanischen Rhythmen, Punk-Attitüde und den elektronischen Spielzeugen eines Soundsystems. Dabei bleibt die Band ihrem Motto treu: “Bailar pensando!” (“Beim Tanzen nachdenken!”) und trägt mit ihren Songs nicht nur die schweißtreibendste Party, sondern auch soziales Bewusstsein und eine solidarische Lebenshaltung über alle fünf Kontinente. Che Sudaka sind eine Band mit Mission, eine Band die sich als Medium für das kollektive Bewusstsein begreift. Ihre Musik wird zur Waffe in einem gewaltfreien Kampf für eine solidarische Gesellschaft.


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